Rhenium Grunddaten
- Symbol
- Re
- Ordnungszahl
- 75
- Atommasse
- 186,207 u
- Kategorie
- Übergangsmetall
- Periode
- 6
- Gruppe
- 7
Einordnung im Periodensystem
Rhenium steht in der 6. Periode und in Gruppe 7 des Periodensystems. Die Einordnung als übergangsmetall hilft bei der Einordnung seiner chemischen Verwandtschaft.
Die Ordnungszahl 75 gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern an. Die hier angegebene Atommasse von 186,207 u ist der Referenzwert für Stoffmengen- und molare-Masse-Berechnungen mit diesem Element.
Rhenium im Kontext
Rhenium ist ein sehr seltenes Übergangsmetall mit hoher Temperaturbeständigkeit. Es wird meist als kleiner Legierungszusatz verwendet, kann aber die Leistung von Nickelbasis-Superlegierungen deutlich verbessern.
Wegen seiner Seltenheit und seines Preises ist Rhenium für Anwendungen reserviert, in denen hohe Zuverlässigkeit bei großer Hitze erforderlich ist. Rückgewinnung aus gebrauchten Bauteilen ist besonders wertvoll.
Anwendungen von Rhenium
- Turbinenschaufeln aus Nickelbasis-Superlegierungen
- Katalysatoren für Raffinerieprozesse
- Thermoelemente und Hochtemperaturmessung
Häufig gestellte Fragen
Welches Symbol und welche Ordnungszahl hat Rhenium?
Rhenium hat das Elementsymbol Re und die Ordnungszahl 75.
Wie viele Protonen und Elektronen hat Rhenium?
Ein Rhenium-Atom hat 75 Protonen im Kern; als neutrales Atom hat es ebenso viele Elektronen (75). Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab.
Wie groß ist die molare Masse von Rhenium?
Die molare Masse von Rhenium beträgt 186,207 g/mol. 1 mol Rhenium wiegt also 186,207 g, und 1 g enthält etwa 3,234 × 10²¹ Atome.
Wo steht Rhenium im Periodensystem?
Rhenium steht in der 6. Periode und in Gruppe 7 und gehört zur Kategorie „Übergangsmetall“.
Verwandte Tools
Um die isotopengewichtete durchschnittliche Atommasse dieses Elements zu untersuchen, siehe Atommasse berechnen, für die molare Masse von Verbindungen mit diesem Element siehe Chemische Verbindungen, für die Elementrangliste siehe Elementrangliste.
Quellen und Datenhinweis
Die Atommassen basieren auf der IUPAC-Tabelle der Standardatomgewichte. Ordnungszahl, Elektronenkonfiguration und weitere Atomeigenschaften werden mit den Periodensystemdaten des NIST abgeglichen.
Standardatomgewichte sind Referenzwerte für natürliches Material. Bei isotopisch angereicherten Proben kann die für eine Laborberechnung relevante Masse abweichen.
← Zurück zum Periodensystem