Osmium Grunddaten
- Symbol
- Os
- Ordnungszahl
- 76
- Atommasse
- 190,23 u
- Kategorie
- Übergangsmetall
- Periode
- 6
- Gruppe
- 8
Einordnung im Periodensystem
Osmium steht in der 6. Periode und in Gruppe 8 des Periodensystems. Die Einordnung als übergangsmetall hilft bei der Einordnung seiner chemischen Verwandtschaft.
Die Ordnungszahl 76 gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern an. Die hier angegebene Atommasse von 190,23 u ist der Referenzwert für Stoffmengen- und molare-Masse-Berechnungen mit diesem Element.
Osmium im Kontext
Osmium ist ein sehr dichtes Platinmetall. Als Metall ist es hart und verschleißbeständig, doch einige Osmiumverbindungen, besonders Osmiumtetroxid, sind stark giftig und flüchtig.
Die technische Nutzung beschränkt sich auf kleine Mengen in Spezialanwendungen. Eine Bearbeitung oder chemische Umwandlung erfordert aufgrund der möglichen Gefahrstoffe fachliche Kontrolle.
Anwendungen von Osmium
- Verschleißarme Kontakte und Lager in Spezialtechnik
- Katalyse und Materialforschung
- Mikroskopische Färbung mit Osmiumtetroxid im Labor
Häufig gestellte Fragen
Welches Symbol und welche Ordnungszahl hat Osmium?
Osmium hat das Elementsymbol Os und die Ordnungszahl 76.
Wie viele Protonen und Elektronen hat Osmium?
Ein Osmium-Atom hat 76 Protonen im Kern; als neutrales Atom hat es ebenso viele Elektronen (76). Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab.
Wie groß ist die molare Masse von Osmium?
Die molare Masse von Osmium beträgt 190,23 g/mol. 1 mol Osmium wiegt also 190,23 g, und 1 g enthält etwa 3,166 × 10²¹ Atome.
Wo steht Osmium im Periodensystem?
Osmium steht in der 6. Periode und in Gruppe 8 und gehört zur Kategorie „Übergangsmetall“.
Verwandte Tools
Um die isotopengewichtete durchschnittliche Atommasse dieses Elements zu untersuchen, siehe Atommasse berechnen, für die molare Masse von Verbindungen mit diesem Element siehe Chemische Verbindungen, für die Elementrangliste siehe Elementrangliste.
Quellen und Datenhinweis
Die Atommassen basieren auf der IUPAC-Tabelle der Standardatomgewichte. Ordnungszahl, Elektronenkonfiguration und weitere Atomeigenschaften werden mit den Periodensystemdaten des NIST abgeglichen.
Standardatomgewichte sind Referenzwerte für natürliches Material. Bei isotopisch angereicherten Proben kann die für eine Laborberechnung relevante Masse abweichen.
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