Radon Grunddaten
- Symbol
- Rn
- Ordnungszahl
- 86
- Atommasse
- 222 u
- Kategorie
- Edelgas
- Periode
- 6
- Gruppe
- 18
Einordnung im Periodensystem
Radon steht in der 6. Periode und in Gruppe 18 des Periodensystems. Die Einordnung als edelgas hilft bei der Einordnung seiner chemischen Verwandtschaft.
Die Ordnungszahl 86 gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern an. Die hier angegebene Atommasse von 222 u ist der Referenzwert für Stoffmengen- und molare-Masse-Berechnungen mit diesem Element.
Radon im Kontext
Radon ist ein radioaktives Edelgas, das beim Zerfall von Uran und Radium im Boden entstehen kann. In Gebäuden kann es sich je nach Untergrund und Lüftung anreichern.
Erhöhte Radonkonzentrationen lassen sich nur durch Messen feststellen. Bauliche Abdichtung und kontrollierte Lüftung sind typische Maßnahmen, wenn Fachmessungen einen Handlungsbedarf zeigen.
Anwendungen von Radon
- Geologische und radiologische Messungen
- Kalibrierung von Radonmessgeräten
- Forschung zu Innenraumluft und Strahlenschutz
Häufig gestellte Fragen
Welches Symbol und welche Ordnungszahl hat Radon?
Radon hat das Elementsymbol Rn und die Ordnungszahl 86.
Wie viele Protonen und Elektronen hat Radon?
Ein Radon-Atom hat 86 Protonen im Kern; als neutrales Atom hat es ebenso viele Elektronen (86). Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab.
Wie groß ist die molare Masse von Radon?
Die molare Masse von Radon beträgt 222 g/mol. 1 mol Radon wiegt also 222 g, und 1 g enthält etwa 2,713 × 10²¹ Atome.
Wo steht Radon im Periodensystem?
Radon steht in der 6. Periode und in Gruppe 18 und gehört zur Kategorie „Edelgas“.
Verwandte Tools
Um die isotopengewichtete durchschnittliche Atommasse dieses Elements zu untersuchen, siehe Atommasse berechnen, für die molare Masse von Verbindungen mit diesem Element siehe Chemische Verbindungen, für die Elementrangliste siehe Elementrangliste.
Quellen und Datenhinweis
Die Atommassen basieren auf der IUPAC-Tabelle der Standardatomgewichte. Ordnungszahl, Elektronenkonfiguration und weitere Atomeigenschaften werden mit den Periodensystemdaten des NIST abgeglichen.
Standardatomgewichte sind Referenzwerte für natürliches Material. Bei isotopisch angereicherten Proben kann die für eine Laborberechnung relevante Masse abweichen.
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