Darmstadtium Grunddaten
- Symbol
- Ds
- Ordnungszahl
- 110
- Atommasse
- 281 u
- Kategorie
- Übergangsmetall
- Periode
- 7
- Gruppe
- 10
Einordnung im Periodensystem
Darmstadtium steht in der 7. Periode und in Gruppe 10 des Periodensystems. Die Einordnung als übergangsmetall hilft bei der Einordnung seiner chemischen Verwandtschaft.
Die Ordnungszahl 110 gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern an. Die hier angegebene Atommasse von 281 u ist der Referenzwert für Stoffmengen- und molare-Masse-Berechnungen mit diesem Element.
Darmstadtium im Kontext
Darmstadtium ist ein künstliches, radioaktives Element der 10. Gruppe. Es wird in Beschleunigern durch die Verschmelzung leichterer Kerne erzeugt und zerfällt sehr schnell.
Die wenigen beobachteten Atome liefern Informationen über die Grenzen des Periodensystems. Wegen der kurzen Halbwertszeiten und minimalen Mengen besteht keine Stoffanwendung.
Anwendungen von Darmstadtium
- Forschung zu superschweren Atomkernen
- Messung von Zerfallsreihen
- Prüfung theoretischer Kernmodelle
Häufig gestellte Fragen
Welches Symbol und welche Ordnungszahl hat Darmstadtium?
Darmstadtium hat das Elementsymbol Ds und die Ordnungszahl 110.
Wie viele Protonen und Elektronen hat Darmstadtium?
Ein Darmstadtium-Atom hat 110 Protonen im Kern; als neutrales Atom hat es ebenso viele Elektronen (110). Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab.
Wie groß ist die molare Masse von Darmstadtium?
Die molare Masse von Darmstadtium beträgt 281 g/mol. 1 mol Darmstadtium wiegt also 281 g, und 1 g enthält etwa 2,143 × 10²¹ Atome.
Wo steht Darmstadtium im Periodensystem?
Darmstadtium steht in der 7. Periode und in Gruppe 10 und gehört zur Kategorie „Übergangsmetall“.
Verwandte Tools
Um die isotopengewichtete durchschnittliche Atommasse dieses Elements zu untersuchen, siehe Atommasse berechnen, für die molare Masse von Verbindungen mit diesem Element siehe Chemische Verbindungen, für die Elementrangliste siehe Elementrangliste.
Quellen und Datenhinweis
Die Atommassen basieren auf der IUPAC-Tabelle der Standardatomgewichte. Ordnungszahl, Elektronenkonfiguration und weitere Atomeigenschaften werden mit den Periodensystemdaten des NIST abgeglichen.
Standardatomgewichte sind Referenzwerte für natürliches Material. Bei isotopisch angereicherten Proben kann die für eine Laborberechnung relevante Masse abweichen.
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