Md

Mendelevium (Md)

Ordnungszahl 101, Atommasse 258 u. Actinoid.

Mendelevium Grunddaten

Symbol
Md
Ordnungszahl
101
Atommasse
258 u
Kategorie
Actinoid
Periode
7
Gruppe
Lanthanoid-/Actinoid-Reihe

Einordnung im Periodensystem

Mendelevium gehört zur actinoid-Reihe. Diese Elemente werden im Periodensystem getrennt unter der Haupttabelle dargestellt.

Die Ordnungszahl 101 gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern an. Die hier angegebene Atommasse von 258 u ist der Referenzwert für Stoffmengen- und molare-Masse-Berechnungen mit diesem Element.

Mendelevium im Kontext

Mendelevium ist ein künstlich erzeugtes, radioaktives Element. Es wird Atom für Atom oder in geringsten Mengen in Beschleuniger- und Reaktorexperimenten untersucht.

Seine kurze Lebensdauer und begrenzte Erzeugbarkeit schließen eine industrielle Anwendung aus. Die Forschung liefert jedoch Daten über Elektronenstruktur und Kernkräfte schwerer Elemente.

Anwendungen von Mendelevium

  • Grundlagenforschung zu Transuranen
  • Kernphysikalische Messungen
  • Erprobung radiochemischer Trennverfahren

Häufig gestellte Fragen

Welches Symbol und welche Ordnungszahl hat Mendelevium?
Mendelevium hat das Elementsymbol Md und die Ordnungszahl 101.

Wie viele Protonen und Elektronen hat Mendelevium?
Ein Mendelevium-Atom hat 101 Protonen im Kern; als neutrales Atom hat es ebenso viele Elektronen (101). Die Zahl der Neutronen hängt vom Isotop ab.

Wie groß ist die molare Masse von Mendelevium?
Die molare Masse von Mendelevium beträgt 258 g/mol. 1 mol Mendelevium wiegt also 258 g, und 1 g enthält etwa 2,334 × 10²¹ Atome.

Wo steht Mendelevium im Periodensystem?
Mendelevium gehört zu den Actinoiden und steht in der Sonderreihe unter der Haupttabelle (7. Periode).

Verwandte Tools

Um die isotopengewichtete durchschnittliche Atommasse dieses Elements zu untersuchen, siehe Atommasse berechnen, für die molare Masse von Verbindungen mit diesem Element siehe Chemische Verbindungen, für die Elementrangliste siehe Elementrangliste.

Quellen und Datenhinweis

Die Atommassen basieren auf der IUPAC-Tabelle der Standardatomgewichte. Ordnungszahl, Elektronenkonfiguration und weitere Atomeigenschaften werden mit den Periodensystemdaten des NIST abgeglichen.

Standardatomgewichte sind Referenzwerte für natürliches Material. Bei isotopisch angereicherten Proben kann die für eine Laborberechnung relevante Masse abweichen.

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